Sehenswürdigkeiten in Freiburg 
Sehenswürdigkeiten in Freiburg

Sehenswürdigkeiten in Freiburg


Freiburger Münster

Das Freiburger Münster, das eigentlich richtig „Münster Unserer Lieben Frau“ heißt, zieht sofort jeden Besucher der Stadt mit seiner imposanten Erscheinung in seinen Bann. Nachdem Freiburg 1120 das Marktrecht verliehen worden war, wuchs die Stadt stetig an, so dass die ursprüngliche Kirche bald zu klein wurde. Der letzte Zähringer Herzog, Berthold V., beschloss den Neubau einer großzügigen Stadtkirche nach dem Vorbild des Basler Münsters. Etwa um 1200 wurde mit dem Bau begonnen, und zwar an genau der Stelle, wo die alte Stadtkirche gestanden hatte. Begonnen wurde der Bau im romanischen Stil. Als die Formen der französischen Gotik etwa um 1220 in Freiburg bekannt wurden, wurde Straßburg zum neuen Vorbild. Das Langhaus wurde erhöht, die Seitenschiffe verbreitert. Etwa um 1240 wurde der Bau des Kirchenschiffs in Richtung Westen im hochgotischen Stil fortgesetzt. Der West-Turm wurde bereit um 1330 mit dem achteckigen Oberteil und dem hohen Helm versehen, die Ost-Türme wurden ca. 30 Jahre später fertig gestellt. Immer wieder waren jedoch Änderungen notwendig, damit stilmäßig alles zusammenpasste. Um 1370 stoppte der Bau aus finanziellen Gründen und wurde erst 100 Jahre später wieder fortgesetzt. Der Bau des Münsters zog sich insgesamt sehr in die Länge, erst im Jahr 1513 konnte der Hochaltar geweiht werden.1620 wurde im Renaissance-Stil eine Vorhalle errichtet, die jedoch 1863 wegen des dadurch verdeckten Blickes auf auf das ursprüngliche romanische Eingangsportal sehr umstritten war. Auffällig am Münster sind die Ausschmückungen und steinernen Figuren an der Außenfassade, die gleichen herrlichen Skulpturen finden sich auch im Innenbereich. Sehr eindrucksvoll sind auch die bunten Glasfenster, von denen einige noch aus der Anfangszeit stammen.


Historisches Kaufhaus

Schon im Mittelalter hatten die Bürger mit Steuern zu kämpfen. Reisende und Händler mussten an den Stadttoren Gebühren entrichten. In Freiburg wurde jedoch bald der Platz für die Waren zu klein. So entschloss sich die Stadtverwaltung für den Bau des Kaufhauses, also ein Gebäude eigens für die Zollabfertigung und als Warenlager. 1378 wurde das Kaufhaus, heute auch Altes Kaufhaus genannt, zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Eine Erweiterung mit Zugang zum Münsterplatz entstand 1520. Die Wappen an der Häuserfront stammen von Hans Sixt von Staufen, als Referenz an das Haus Habsburg. Rechts und links stehen die Statuen von Kaiser Maximilian I., seinem Sohn Philip I., Kaiser Karl V. und Ferdinand I. Im Ersten Stock des Hauses können Besucher den Kaisersaal besichtigen, wo 1876 ein Bankett für den damaligen Kaiser Wilhelm I. stattfand. Einige Porträts von Maria Theresia und anderen Herrschern vervollständigen das Bild. Auch heute noch ist der Saal für feierliche Anlässe beliebt oder finden Vorträge hier statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt weitgehend verschont sodass das Kaufhaus noch gut erhalten ist. Von 1947 bis 1951 tagte hier das südbadische Parlament. Heute finden hier Veranstaltungen, Tagungen, private Feiern und Konzert in ganz besonderem Rahmen statt, dies bietet sich auch durch die zentrale Lage in der Freiburger Altstadt an.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Freiburg im Breisgau

Bundesland:
Baden-Württemberg

Regierungsbezirk:
Freiburg

Höhe:
278 m ü. NN

Fläche:
153,07 km²

Einwohner:
221.924

Autokennzeichen:
FR

Vorwahl:
0761

Gemeinde-
schlüssel:

08 3 11 000



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